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20. September 2008

BLIGG – 0816

Neuer Stier, Neues Album, neue Homepage – na, dann mal herzlich willkommen. Was bis anhin geschah: Yves Spink lümmelt sich in seinem neuen Restaurant (Volkshaus) herum und Susanne Wille hat unsere letzten Emails ignoriert. Denn eigentlich wollten wir sie ja dazu bringen, Bligg für sein neues Album zu interviewen. “Macht nichts – selbst ist der Mann” dachte sich Bligg und drehte kurzerhand einen kleinen Film über die Arbeiten zu “0816″. (Unter der Rubrik Sound & Video zu sehen) So heisst es nämlich sein neues Album. Und 0815 ist es tatsächlich nicht geworden….
Den ganzen Sommer haben Bligg und Fred Hermann – vielen als der Mann hinter dem Schlagzeug und als Produzent diverser Schweizer Bands bekannt – im Hitmill Studio verbracht. Faul an der Sonne rumliegen und Ice Tea schlürfen war nicht: Es wurde ganz anders geschwitzt! Emsig machten sich die beiden daran, 200 Volksmusik CD’s zu hören, dass Rauchen aufzugeben (Fred), Hackbrettspieler und Akkordeonisten ausfindig zu machen, nochmals 200 Volksmusik CD’s zu hören, Klänge zu kreieren, 8 A4 Blöcke mit Texte vollzuschreiben, 67 Bleistifte zu verbrauchen und die Drähte im Studio zum Glühen zu bringen…. So entstand ganz allmählich ein Album, dass seinesgleichen sucht. Eine solche Verschmelzung aus Klängen der Volksmusik, modernen Beats und Elementen des Pop, Rock und Hiphop gab es bis anhin noch nicht. Und dabei ist sich Bligg völlig treu geblieben. “0816″ ist keine Anbiederung an die Freunde der Volksmusik, sondern ein eigenständiges Werk. Eine Hommage an die Schweiz aus der ganz persönlichen Sicht eines musikalischen Söldners. So heisst es dann auch im gleichnamigen Song: “Ich bin en Sohn Gotes, frei wie dä Wind, ha nie ä Flagge wellä, wo mir seid, wer ich bin… Gott isch s Einzig uf dä Wält, wo über mich cha richtä.”

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